Als Norbert Lange in Berlin die Antiquariate durchstöberte machte er eine Entdeckung: Er stieß auf den Gedichtband des jungen unbekannten Autors Bernhard Koller aus dem Jahr 1960.
Koller schrieb seine Gedichte vor über 50 Jahren, sie schlummerten bisher im Literaturarchiv der Monacensia in München. Die Texte des früh Verstorbenen sind eine Entdeckung, die sich lohnt. Sie vermitteln in einem ganz eigenen Stil die Unmittelbarkeit der Welt – eine Suche und Sehnsucht der Jugend in der nächtlichen Stadt.