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In die Büsche schlagen

In die Büsche schlagen

Gedichte

Häfner, Eberhard

ISBN: 978-3-86520-341-0
Lyrikedition 2000
88 S., Paperback
€ 9.50

Leseprobe (PDF)

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»Hier ist nun Eberhard Häfners neuer Gedichtband und man kann nur sagen: Hut, Mütze und alles, was man auf dem Kopf tragen könnte – runter damit vor diesen Sprachsedimenten, vor dieser grandiosen Sprachbefühlung und -empfindung.«
Björn Kuhligk

Eberhard Häfners Sprache ist wie ein Strom, der in alle Richtungen fließt, Blüten der Vergangenheit an die Oberfläche treibt, Sinnebenen überquert und dann alles in einem eigenen fruchtbaren Sprachland ergießt. Hier gibt es keinen Mangel und keinen Überfluss – nur den Fluss der Bedeutungsebenen, die sich erst beim mehrmaligen Lesen erschließen. Die Gedichte Häfners sind ganz in der Tradition von Singen und Sagen, von Mythen und Zaubersprüchen angelegt. »In die Büsche schlagen« ist ein lustvoller Aufruf, die Dinge in ein anderes Licht zu tauchen und sie bei ihren poetischen Namen zu nennen.



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Rezensionen

Verse gehen schlafen
(...) Breite Kenntnis von Mythen und Werken der Weltliteratur (Griechenlands, des finnischen Nationalepos »Kalevala«, des altrussischen »Igorliedes«, Shakespeares und so weiter) spiegelt sich in diesem Gedichtband. Aber von Sirenen lässt sich der Autor nicht betören, eher schon von Hypnos, dem Gott des Schlafes, aber nur wegen des (auch auf Vasenbildern zu findenden) Mohnstengels, aus dem Opium, Heil-, Schlaf- und Rauschmittel, gewonnen wird. (...)
WHi, FAZ 20.10.2008


Schön verquer
Neue Gedichte von Eberhard Häfner

(...) 15 Jahre nach der letzten Publikation hätte man denken können, er habe sich »in die Büsche« geschlagen, nein, er hat weitergemacht, und seine Gedichte sind voll verquerer Schönheit geblieben. Meistens geht es darin um eine Gratwanderung zwischen bildhafter Wahrnehmung und anspielungsreicher Anstößigkeit. Und dort, wo die Verse über diverse Schlüpfrigkeiten schlittern, gerieten andere Autoren wohl schnell auf Glatteis, Häfner nicht. Bei ihm können lustvolle Leser und Wollüstlinge gleichermaßen kichern, je nach dem auf welcher Gratseite sie ihre Wanderung durch Häfners Poesie betreiben. (...)
Michael Wüstefeld, SAX - Das Dresdner Stadtmagazin 1.2.2009